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Situation Appenzell-Ausserhoden

In Schulen in AR findet „eine kontrollierte Durchseuchung“ statt, dies wird so an Eltern kommuniziert. Dabei bezieht man sich auf pädiatrie schweiz.

Schulhaus Lehnen, Hundwil/Urnäsch. In 1 Klasse von 15 SuS sollen 7 infiziert gewesen sein laut Artikel im Tagblatt. Es erfolgte aber keine Ausbruchstestung. „Der Kanton hält seine eigenen Auflagen nicht ein und kommuniziert dies den Eltern nicht einmal“, so ein Vater.

„Der Fall in Urnäsch erinnert an denjenigen in Herisau. Dort hat sich ein Familienvater vor ein paar Tagen ebenfalls an die Medien gewandt, nachdem in der Schule seines Sohnes erst drei Tage nach Bestätigung dreier Coronainfektionen in einer Klasse eine Ausbruchstestung vorgenommen wurde. In diesen drei Tagen fand der Unterricht derweilen in regulärer Form statt. Der Kanton argumentierte, dass die Testkapazitäten beschränkt und nur eine mobile Testequipe in den Gemeinden unterwegs sei. Zudem gebe es in der Schule eine «kontrollierte Durchseuchung».

Kanton bestätigt, dass keine Ausbruchstestung vorgenommen wurde

Der Kanton selbst verweist beim Begriff der «kontrollierten Durchseuchung» auf die Vereinigung der Kinderärzte Schweiz. Diese hatte ihn einst verwendet. Sowohl die Vereinigung wie auch die eidgenössische Erziehungsdirektorenkonferenz EDK befürworten, dass Kinder und Jugendliche möglichst normal die Schule besuchen, auch wenn mehrere Ansteckungen vorkommen.

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden stützt auf Nachfrage diese Aussage.“ 

https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/appenzellerland/kritik-mehrere-coronafaelle-und-keine-ausbruchstestung-an-urnaescher-schule-familienvater-prangert-behoerden-an-ld.2218110

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