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Einzelmeldungen

Einzelmeldung

Wir waren vor drei Wochen ……………………………………. selber von Corona (nicht mutierte Variante) betroffen, angesteckt über unseren….(Primar)………..Klässler . Wir hatten uns immer sehr streng an die Massnahmen gehalten, weil mein Mann und ich beide ein erhöhtes Risiko haben. Wir wussten aber immer, dass die Schule eine offene Tür ist für das Virus ist.
Weil die Schulen nicht informieren dürfen wenn keine positiven Testresultate der Kinder vorliegen, hatten wir nicht erfahren, dass es einen Quarantäne- Fall in der Klasse unseres …………………gab.
Den Schulleitern sind die Hände gebunden, da es klare Weisungen von oben gibt (Frau Steiner, BAG). Frau Steiner und ihr Amt haben anscheinend klar kommuniziert, dass es wichtiger ist, dass die sozial schwachen Kinder in die Schule gehen können, als die Schulen zu schliessen. Dass reihum Familien angesteckt und krank werden, die eigentlich aufgepasst haben, nehme man explizit in Kauf, sagten uns alle Ärzte. Das BAG gab vor, wenn beide Elternteile positiv getestet werden, die Kinder auch automatisch positiv gerechnet werden und nicht getestet werden (und sonst frühestens am 5. Tag mit Symptomen).
Die Kinderärzte halten sich strikt daran. So haben die Kinder keine eigenen Resultate, sie tauchen in keiner Statistik auf und die Klassen dürfen nicht geschlossen werden.
Die beiden Schulleitungen und der schulärtzliche Dienst nahmen mehrfach mit uns Kontakt auf. Sie baten inständig darum, die Kinder auf irgendeinem Weg testen zu lassen. Wir brauchten zwei Tage und einige Telefonate, bekamen aber nur Absagen. Schlussendlich kam unser Hausarzt, der sonst keine Kinder behandelt, an unsere Haustür, um die Kinder zu testen. Aber es dauerte nochmals drei Tage (wegen Wochenende), bis die Resultate vorlagen. 5 Minuten nach Meldung an die Schulleitungen waren bereits die Mails an die Klasseneltern im Postfach mit der Info, dass es positive Fälle in den Klassen gab. Wir waren da aber bereits den 6. Tag in Isolation.
Wir Eltern und ……….unserer Kinder waren richtig krank, viel heftiger und andauernder als bei einer Grippe im letzten Winter. Mein Mann und ich haben beide Komplikationen. So krank mussten wir uns stundenlang am Telefon herumschlagen mit Ärzten, Schulleitungen, die selber am Verzweifeln waren, und insgesamt 12 langen Telefonaten mit den Contact Tracern, da es fast jedes Mal für jede Person einen eigenen Anruf brauche. Die Leute waren aber sehr nett und sehr gesprächig… Dazu sollten wir noch die Kinder beaufsichtigen, die in den fieberfreien Zeiten ihre Schulaufträge erledigen sollten. Mein Mann arbeitete zudem weiter im Homeoffice.
Es war unglaublich streng. Wir hätten frühzeitige Schulschliessungen vorgezogen, damit wir die Kinder gesund daheim hätten betreuen können ohne eingesperrt zu sein.
Erst als vorletzte Woche in beiden Schulhäusern vermehrt mutierte Fälle bei Eltern aufgetreten waren, kam der Stein ins Rolllen. Im …………… gab es während zwei Tagen Massentests und bei Vorliegen von ca. der Hälfte der Resultate wurde die Schule die restlichen 3 Tage bis zu den Ferien geschlossen. Als am 1.2. die Meldung vom…………………… kam, dass es auch mutierte Fälle gab und eine Klasse und Betreuungsgruppen geschlossen werden mussten, durften wir unsere ……..Kinder rausnehmen bis zu den Ferien, um eine erneute Ansteckung mit einer nächsten Virus- Variante zu verhindern. Es gab inzwischen mehrere Quarantäne- Fälle in der …………… unseres Kindes. Nun sind Sportferien, das gibt uns zwei Wochen Erholungszeit. Wir haben aber sehr grossen Respekt davor, was nach den Ferien ist und wir dem ganzen Risiko durch die Kinder wieder voll ausgesetzt sind.
Wir haben einfach den Eindruck, dass die Behörden nicht ehrlich informieren. Das macht uns traurig und auch böse.
Danke, wenn ihr da ein Stück weit Aufklärung übernehmt. Ich hoffe, es kommt auch bei den Entscheidungsträgern an!

2 Antworten auf „Einzelmeldung“

Diese Geschichte ist exemplarisch. Wenden Sie sich damit unbedingt an zahlreiche Medien, auch 20minuten, 10vor10, Rundschau, usw. denn das muss an die breite Öffentlichkeit. Ich erlebe es genauso, es geht um Vertuschen des wahren Ausmasses, um das Narrativ der sicheren offenen Schulen aufrecht zu halten.

Oh ja, ich bin Lehrerin an einer Primarschule und erlebe es leider auch so. Es wird einfach alles vertuscht. Und ich muss dazu auch mal sagen: auch wir Lehrpersonen werden einfach im Stich gelassen, denn wir stecken uns auch an und keinen interessiert es. Ich habe mich auch angesteckt und zwar sicher in der Schule (mit einem mittelschweren Verlauf) und niemanden hat es wirklich interessiert. Das Contact Tracing meinte nur „man könne nicht sicher sagen, dass ich mich in der Schule angesteckt habe“!

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